Motor, und was noch dazugehört

 
 
Zunächst habe ich Endschalldämpfer „SuperTrapp“ von Kess-Tech
mit verstellbaren Endkappen verbaut um den Klang etwas zu verbessern. Das war mir nicht genug und da der Katalysator hier nicht eingetragen war habe ich ihn durch zwei leere Rohre aus Edelstahl (V4A) ersetzen lassen. Jetzt konnte man das was hinten raus kam schon mal als „Klang“ bezeichnen.


Dann habe ich noch eine separate Motorentlüftung eingebaut um das verschmutzen des Luftfilters zu verhindern.


Da aber wenigen mehr ist habe ich es mit einem amerikanischen kleinen Auspuff versucht. Und beim Versuch ist es dann auch geblieben. Für den Auspuff war kein Schalldämpfer vorgesehen deshalb habe ich mit meinem Schlosser Molto versucht einen anzupassen. Das war Erfolglos und deshalb hatte ich den Auspuff auch nur weniger als 100 km gefahren. Er war einfach zu laut! Und wegen dem Auspuff musste ich auch meinen Motorbügel entfernen, das bedeutete ich musste mir auch einen neuen Platz für mein Nummernschild einfallen lassen. Kurzerhand habe ich es erst einmal auf die Bassbox geschraubt.


Jetzt musste ich mir etwas einfallen lassen damit die Optik wieder stimmt. Bei meiner Suche bin ich dann auf den Hersteller
BSL (Bike Shop Linz) gestossen. Der „Rainbow Down Under“ sollte es werden. Bestellt, geliefert, angebaut . . . einfach nur GEIL! Wobei der Anbau gar nicht so einfach war da der Auspuff bei einem Motorrad auch noch am Getriebe befestigt wird welches bei mir ja nicht vorhanden ist. Die Qualität hat zu dem Preis aber nicht gestimmt. Den Schalldämpfer hat es mehrfach zerlegt und musste nachgeschweisst werden, die angenietete Seriennummer habe ich zwischenzeitlich verloren (und zum Glück gemerkt, habe Ersatzplakette geliefert bekommen), die Endkappen sind aus Aluminium und laufen im Gegensatz zum VA Auspuff schnell und ungleichmässig an (habe ich dann abmontiert da es hässlich aussah). Positiv ist dass trotz super Klang ein Katalysator verbaut ist.


Für die Verschönerung habe ich dann noch diverse LED-Beleuchtungen von Küryakyn am Motor verbaut. Ein Set „Lizard Lights“ Maximus Kit, den Infinity Streamliner auf dem Hypercharger und den Infinity Timing Cover auf dem Nockenwellendeckel, den ich durch einen verchromten ersetzt habe. Die LEDs lassen sich über einen Regler in sieben Farben schalten die auch stufenlos blinken können.

Und die Rockerboxen aus Aluminium wurden auch gegen verchromte ausgetauscht und mit schönen Schraubencovern versehen. Gleichzeitig habe ich noch neue, schönere Motorentlüftungen verbaut. Der Motor hat auch noch Chrom cover um die Zündkerzen und die Stösselrohre bekommen.


Bei 165.000 km habe ich mir dann einen neuen Motor gegönnt. Er sollte schon etwas mehr Power haben und da bin ich auf den Screaming Eagle 103“ gestossen. Der Motor hat einen Hubraum von ca. 1.700 ccm und die Leistung liegt im dreistelligen Bereich. Leider gibt es hier keinen Leistungsprüfstand aber der Motor sollte mit den  verbauten Komponenten zwischen 115 und 125 PS liegen. Die Stahl-Motorhalterung wurde neu aus VA gefertigt. Für diesen Motor habe ich eine selbstgebaute Motorentlüftung aus V4A entwickelt mit Ölabscheider und Auffangbehälter. Zwischenzeitig habe ich auf elektrisches Gas umgebaut und auch der Servo hierfür wurde in V4A gehüllt.


Zuletzt wurden dem Auspuff auch noch Endkappen aus V4A gebaut.

 

Motor, Auspuff, Anbauteile . . .